TCO im Industrievertrieb – 5 Wege um Gesamtbetriebskosten zu senken

Posted by Lena Hacklberger on 25.05.2021 20:00:53
Lena Hacklberger
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Im letzten Beitrag haben wir uns ausführlich mit den Kosten für die Umstrukturierung des Fertigungsvertriebs mit digitalen Lösungen von der Stange beschäftigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Digitalisierung des Fertigungsvertriebs mehr kosten kann, als Sie erwarten würden.

Wie können Sie als Hersteller diese Kosten reduzieren?

Die Digitalisierung des Fertigungsvertriebs ist zwar mit gewissen Kosten verbunden, Sie können aber versuchen, diese so gering wie möglich zu halten.
Hier kommen unsere Top 5 Empfehlungen, wie Sie eine schnellere Time-to-Value (TTV) und einen höheren Return-on-Investment (ROI) bei der Digitalisierung des Fertigungsvertriebs erreichen können.

 


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  1. Finden Sie eine passende, fertigungsorientierte Lösung

    • Zunächst sollten Sie eine digitale Vertriebslösung finden, welche speziell auf die Fertigung ausgerichtet ist. Die Software sollte über Funktionen verfügen, die sofort und ohne kostspielige Anpassungen für Hersteller anwendbar sind.

  2. Digitalisieren Sie den gesamten Vertriebsprozess auf einer zentralen Plattform

    • Betrachten Sie die Digitalisierung des Fertigungsvertriebs aus einer Gesamtperspektive. Berücksichtigen Sie den gesamten Verkaufsprozess, nicht nur die Schwachstellen. Auf diese Weise können Sie ein reibungsloses Kauferlebnis für Ihre Kunden gewährleisten. Mit einer einheitlichen Plattform entfällt nicht nur die Notwendigkeit mehrere Lösungen zu integrieren, Sie sparen auch zusätzliche Kosten. Ihre Vertriebsplattform kann Ihre Prozesse End-to-End abdecken und greift dabei auf eine einzige Datenquelle zu - Ihr ERP. Damit sparen Sie nicht nur Kosten, Sie haben auch die Möglichkeit Ihren Vertrieb nach Bedarf zu skalieren.
  3. Die Auswahl von Software-Anbietern mit Fachkenntnissen in der Fertigung

    • Anbieter mit Branchenexpertise können Ihnen passgenaue Lösungen liefern. Ein guter Indikator dafür sind Zertifizierungen. Zertifizierte Anbieter sind in der Lage, komplexe Integrationen zu liefern oder per leistungsstarken APIs zu ermöglichen. Wenn Sie mit Anbietern von Industrie-4.0-Technologien zusammenarbeiten, werden Fertigungsdaten in Mehrwert für Ihre Kunden umgesetzt – in Form von maßgeschneiderten Konfigurationslösungen oder einem sofort verfügbaren Online-Angebot.
  4. Verwenden Sie Cloud basierte Software-as-a-Service

    • Führende Industrieunternehmen ernten jetzt die Früchte ihrer Investitionen in Cloud Computing. In der Cloud entwickelte Produkte bieten kostenlose Software-Updates und passen sich durch ihre Flexibilität in jede IT-Umgebung ein. Sie sind so konzipiert, dass sie mit Ihrem Unternehmenswachstum mithalten können. Software-as-a-Service (SaaS) senkt auch Ihre Investitionskosten wie Hardware, Personal, Sicherheit, Backups und überträgt diese auf Ihre Betriebsaufwendungen in monatliche Abonnementgebühren
  5. Finden Sie das passgenaue Abonnement

    • Einer der größten Kritikpunkte an Software-Anbietern von der Stange ist ihre unübersichtliche Preisstruktur. Die Einstiegskosten sind attraktiv, aber wenn Ihr Unternehmen wächst, steigen auch Ihre Anforderungen - und damit die Kosten. Das Hinzufügen von Anwendern, Erweiterungen, Funktionen und Speicherplatz kann Ihre Gebühren in die Höhe schnellen lassen. Wenn Sie einen Anbieter finden, der eine klar definierte Gebührenstruktur bietet (keine Mindestanzahl von Benutzern, akzeptable Vertragsdauer usw.), können Sie Ihre Kosten effektiv kontrollieren.

Suchen Sie nach Transparenz in Zeiten der Unsicherheit

Investitionen in die Digitalisierung sind in der heutigen digitalen Wirtschaft ein absolutes Muss. Das ist die Chance für Fertigungsunternehmen, um wettbewerbsfähig und agil zu bleiben. Viele Hersteller zögern jedoch mit der Digitalisierung des Vertriebs auf Grund von Unsicherheiten.

Sie sind sich nicht sicher, ob sich ihre Investitionen in digitale Technologie auszahlen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Lösungen auf dem aktuellen Markt lange Bindungsfristen haben.

Ein gutes Beispiel dafür sind 5-Jahres-Softwareverträge: Wenn die Software für Ihr Unternehmen im ersten Jahr nicht geeignet ist, müssen Sie trotzdem für die kommenden vier Jahre bezahlen.

Ein weiteres Beispiel: Wenn die von Ihnen gekaufte Software lange Implementierungszeiten hat, wird Ihr Return-on-Investment in die Länge gezogen. Liefert diese Software unerwartet keinen Mehrwert, verlieren Sie die kompletten Investitionskosten.

Um zuversichtlich in eine umfassende Digitalisierungslösung zu investieren, müssen Sie genau klären, was die Lösung Ihnen bietet: Kosten, Integration, Implementierung, Leistungen. Einen Anbieter zu finden, der alle Fakten offenlegt, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Digitalisierungsinitiative.

 

Fazit

In der heutigen digitalen Wirtschaft muss der Erwerb von Software - auch von Unternehmenssoftware - so einfach sein wie ein Netflix-Abonnement. Eine Software, die einen schnellen TTV ermöglicht, verpflichtet Ihr Unternehmen nicht zu langen Vertragslaufzeiten.

Achten Sie auf eine transparente Preisgestaltung und fertigungsorientierte Funktionen. So finden Sie eine Low-Risk Lösung, die Sie innerhalb von ein paar Wochen implementieren und nutzen können.


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